Wer sich regelmässig körperlich betätigt, wird mit zahlreichen physischen und psychischen Vorteilen belohnt. Sport hilft beim Abnehmen, erhöht die Ausdauer und stärkt die Muskeln.

Aber auch weniger offensichtliche positive Effekte ergeben sich: Wer am Tag eine Einheit Sport einschiebt, wird in der Nacht durch besseren und tieferen Schlaf belohnt. Zudem erhöhen sich durch Sport die Dopamin- und Serotoninlevel. Das verringert Stress und mildert Depressionen. Ausserdem steigt durch Sport die Resistenz gegenüber Cortisol, einem Stresshormon. Und Sport senkt die Cholesterinwerte.

Um sich fit zu halten, gibt es heutzutage ein schier unendliches Angebot. Immer neue Trendsportarten etablieren sich in der Fitnesslandschaft. Zumba, Crossfit oder Bouldern gesellen sich zu den klassischen Sportarten, wie Joggen oder Fussball. Aufteilen lassen sich fast alle Sportarten in zwei Kategorien: anaerobes Training und aerobes Training. Aerobes Training sind Übungen, die über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Also Ausdauersport. Anaerobes Training erfordert kurze Energieschübe und dient meist dem Muskelaufbau.

Kraftsport

Wer an Krafttraining denkt, hat schnell die klassische Muskelschmiede im Kopf. Diese Vorstellung ist veraltet. Im Fokus steht heute immer weniger das Training an Geräten. Vielmehr werden natürliche Bewegungsabläufe favorisiert. Ob das Training zu Hause oder im Fitnessstudio stattfindet, muss jeder für sich selbst entscheiden. Einer der Hauptvorteile des Fitnessstudios ist die professionelle Beratung. Ausserdem wird einem hier auch bei der Ausarbeitung von Trainingsplänen geholfen. Die Auswahl an Fitnessgeräten ist in den meisten Fitnessstudios mehr als ausreichend. Diverse Ausdauersportgeräte und etliche Geräte, mit denen gezielt die einzelnen Muskeln angesprochen werden können, stehen zur Verfügung. Aber natürlich hat das Fitnessstudio auch Nachteile. Allen voran die Kosten. Hinzu kommt die meist lange Mindestvertragsdauer. Zu den Stosszeiten nach Feierabend kann es ausserdem recht voll in den Studios werden, was Wartezeiten an den Geräten zur Folge hat. Hier lohnt es sich, bei der Auswahl des Fitnessstudios vorab gerade zu diesen Zeiten mal vorbeizuschauen.

Ausdauersport

Im Grunde ist immer jene Sportart die beste, die man gerne macht. Wenn man Spass daran hat, steigt die Bereitschaft, über einen längeren Zeitraum regelmässig dabeizubleiben. Ob Radfahren, Joggen, Schwimmen, Aerobic, Zumba, Fussball oder Handball – wer ein paar simple Tipps beherzigt, bleibt verletzungsfrei und kann sich schon bald über erste Erfolge freuen.

  • Nicht übertreiben: Auch wenn man meist am Anfang sehr motiviert ist, kann zu viel Enthusiasmus oft schaden. Besser ist es, den Körper langsam auf die Belastung einzustellen. Anfangs lieber kurze, nicht zu intensive Einheiten durchführen und dann langsam steigern.
  • Vom Arzt untersuchen lassen: Sicher ist sicher. Wer vorhat, intensiv Sport zu treiben, sollte sich vorab von seinem Arzt durchchecken lassen. So können Krankheiten oder Verletzungen frühzeitig erkannt werden.
  • Die Wahl der richtigen Schuhe: Viele Ausdauersportarten sind laufintensiv. Entsprechend wichtig ist es, auf das richtige Equipment zu achten. Professionelle Beratung im Sportgeschäft ist immer empfehlenswert. Wer eine Fehlstellung der Füsse hat, kann dies beim Orthopäden untersuchen und sich Schuheinlagen verschreiben lassen.
  • Nicht bei Krankheit trainieren: Auch wenn es schwerfällt, das Training ausfallen zu lassen, sollte man bei Krankheit darauf verzichten. Vor allem fiebrige Virusinfekte wirken sich oftmals auf das Herz aus. Die Folge können lebensgefährliche Herzmuskelentzündungen sein.
  • Mit Freunden trainieren: Nichts motiviert mehr, als mit den Freunden zusammen zu trainieren. Gerade Ausdauersport eignet sich perfekt dazu. Wenn im Bekanntenkreis die passenden Partner fehlen, sind Lauftreffs oder Sportvereine die perfekte Anlaufstelle.

Und wenn es doch mal zwickt, helfen Naturpräparate mit Schafbutter, Teufelskrallenextrakt und Weihrauch.

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Mareile

2018 Dr. Dünner

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