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Über biologische Rohstoffe und nachhaltiges Denken

Wir wollen bei all unseren Rohwaren, Verpackungen und beim Transport den bestmöglichen Einklang zwischen Regionalität, Naturschutz, dem Einsatz von Biopflanzen und Wirtschaftlichkeit finden. Eine komplexe Aufgabe: Zwar gibt es auf fast allen Kontinenten eine grosse Anzahl an Bioproduzenten, die auch zu sehr günstigen Konditionen Kräuter und Heilpflanzen anbieten. Allerdings fragen wir uns, ob es sinnvoll ist, die Kräuter erst Tausende von Kilometern zu transportieren, wenn es auch regionale oder zumindest europäische Anbieter dafür gibt. Gleichzeitig wissen wir aber, dass der Bioanbau für viele Entwicklungsländer oft die einzige Möglichkeit ist, auf den internationalen Märkten Einnahmen zu erzielen. Weiterhin stellt sich die Frage, ob der gewerbliche Anbau von Pflanzen einen Sinn ergibt, wenn die gleiche Pflanze in anderen Ländern sehr häufig in der Natur vorkommt und sich damit für eine kontrollierte Wildsammlung anbietet.

Wir haben uns daher entschlossen, die meisten normalen Pflanzen aus der Schweiz in Bioqualität einzusetzen. Wenn es sich um spezielle Pflanzen oder Kräuter handelt, beziehen wir diese auch aus weiter entfernten Ländern: Wenn immer möglich auch in Bioqualität und von kleineren Herstellerbetrieben zu fairen Bedingungen.

Unsere Pflanzen sind natürlich nachwachsende Rohstoffe und von vornherein nachhaltig. Damit sind wir aber auch an die natürlichen wetterbedingten Schwankungen gebunden: 

Mal gibt es eine tolle Ernte, mal sind die Kräuter sehr rar und schnell ausverkauft.

Auf dieser Seite finden Sie immer aktuelle Informationen darüber, welche Pflanzen und Kräuter aus welchen Ländern wir aktuell für unsere Produkte einsetzen.

Leider sind noch nicht alle Pflanzen in ausreichender Menge und Qualität als Biopflanzen erhältlich. Wir arbeiten mit engagierten Bauern zusammen, um unsere Produkte in naher Zukunft zu 100 % als Bioprodukte anbieten zu können. Wir bevorzugen dabei aber klimaneutrale Lieferanten und achten auf möglichst kurze Transportwege. Gentechnologie lehnen wir strikt ab. Die Verarbeitung muss so sorgfältig geschehen, dass der hohe Wert der Rohstoffe erhalten bleibt.

Seit Jahrzehnten stellt Dr.Dünner sowohl pflanzliche Heilmittel als auch Nahrungsergänzungsmittel her. Die Schweizer Gesetzgebung verbietet jedoch die Verwendung der Bezeichnung BIO für Heilmittel. Nur Nahrungsmittel dürfen mit der Bezeichnung BIO versehen werden. Im Rahmen der Bio-Verordnung dürfen auch nur bestimmte Stoffe und Rohwaren eingesetzt werden. Wenn man z. B. das für die Fettverdauung sehr sinnvolle Vitamin B4 einsetzt, darf man weder das Gesamtprodukt noch die einzelnen Inhaltsstoffe als „Bio“ bezeichnen – selbst wenn diese aus einem zertifizierten Biobetrieb stammen. Das ist zwar schade, aber wohl nicht zu ändern. Allerdings hält es uns nicht davon ab, beständig mehr Biopflanzen und Kräuter einzusetzen.

Einige Vitamine kann man durchaus auch aus Pflanzen in Bioqualität gewinnen, beispielsweise Vitamin C aus der Acerola-Kirsche. Allerdings schwankt deren ohnehin nicht hoher Gehalt an Vitamin C stark. Um den Mindestbedarf von 15 % des Tagesbedarfs an Vitamin C durch Acerola abzudecken, wäre eine normale Kapsel derart randvoll mit Acerola-Pulver gefüllt, dass keine weiteren Inhaltsstoffe mehr Platz hätten.